Glossar: Begriffe rund um sichtbares Lernen
Alle wichtigen Begriffe aus der Welt von Miralearn, verständlich erklärt und mit weiterführenden Links.
Das System
Begriffe aus der Welt von Miralearn
Lernlandkarte
Eine themenbasierte Fantasiekarte mit Landschaften, Wegen und Aufgabenpunkten. Lernende sehen eine Landschaft mit Aufgaben und navigieren ihren eigenen Lernweg. Der Editor generiert die Karte aus Aufgaben, Lehrmitteln und Lernzielen.
So funktioniert der Editor →Kristallfarben
Lernende malen die Kristalle auf ihrer gedruckten Karte mit vier Farben aus: Rot (Rubin) bedeutet «Ich brauche Hilfe», Gelb (Bernstein) «Ich bin dran», Grün (Smaragd) «Ich habe es verstanden» und Blau (Saphir) «Ich bin Experte».
Mehr in den FAQ →Biome / Landschaften
Landschaftselemente auf der Karte stellen die kognitive Komplexität visuell dar. Flache Wiesen und Felder laden zum sicheren Einstieg ein (Grundlage). Wälder und hügeliges Gelände stehen für Aufbauaufgaben. Berge und Gipfel markieren Erweiterungsaufgaben.
Bloom's Taxonomie verstehen →Lagerfeuer
Wenn Lernende Unterstützung brauchen, setzen sie sich mit ihrer Lehrperson ans Lagerfeuer. Die Lagerfeuerseite gibt Coachinggesprächen eine klare Struktur: Lernende bestimmen mit, was besprochen wird.
Reisebuch & Logbuch →Dashboard
Das Klassen-Dashboard zeigt den Lernstand der ganzen Klasse. Ein Foto der Karte genügt, und du siehst, wer wo steht und wer Unterstützung braucht.
Alle Funktionen →Fortschrittserfassung (QR-Code)
Jede gedruckte Karte hat einen QR-Code. Lernende scannen den Code und machen ein Foto. Die Farben werden automatisch auf dem Gerät erkannt und nur die Farbdaten werden ans Dashboard übermittelt. Das Foto selbst bleibt auf dem Gerät.
Mehr in den FAQ →Reisebuch
Ein physisches Heft für Reflexion und Portfolio. Lernende dokumentieren ihre Lernreise, halten Erkenntnisse fest und reflektieren ihren Fortschritt.
Reisebuch & Logbuch →Logbuch
Ein physisches Heft für persönliche Lernziele und Coachinggespräche. Für Lehrpersonen die Grundlage für Beobachtung und individuelle Begleitung.
Reisebuch & Logbuch →Pädagogik
Pädagogische Grundlagen
Sichtbares Lernen (Visible Learning)
Ein evidenzbasiertes Rahmenwerk, das zeigt, welche Faktoren das Lernen tatsächlich beeinflussen. Der neuseeländische Bildungsforscher John Hattie hat dafür über 2.100 Meta-Analysen ausgewertet, mit Daten von mehr als 300 Millionen Lernenden weltweit.
Zum Artikel →Bloom's Taxonomie
Ein Modell für kognitive Komplexität mit sechs Stufen: Erinnern, Verstehen, Anwenden, Analysieren, Bewerten und Erschaffen. Miralearn vereinfacht dies zu drei Niveaus: Grundlage, Aufbau und Erweiterung.
Zum Artikel →Erfolgskriterien
Konkrete, beobachtbare Zeichen dafür, dass ein Lernziel erreicht wurde. Sie beantworten die Frage: Woran merke ich, dass ich es kann?
Alle Wissensbeiträge →Formative Beurteilung
Hinschauen statt abwarten: Beobachtung und Rückmeldung während des Lernprozesses, nicht erst am Ende. Die Kristallfarben auf der Lernlandkarte sind eine Form der formativen Beurteilung.
Sichtbares Lernen verstehen →Feedback
Feedback, das wirkt, ist konkret, zeitnah und handlungsorientiert. Es beantwortet drei Fragen: Wo stehe ich? Wo will ich hin? Was ist der nächste Schritt?
Alle Wissensbeiträge →Metakognition
Wenn Kinder über ihr Lernen nachdenken: die Fähigkeit, den eigenen Lernprozess zu beobachten, zu steuern und zu reflektieren.
Alle Wissensbeiträge →Produktives Scheitern
Die Kristallfarben zeigen nicht «richtig» und «falsch». Sie zeigen «Anfang», «unterwegs» und «gemeistert». Gelb ist kein Scheitern. Gelb ist der Startpunkt, der Ort, an dem das Lernen beginnt.
Sichtbares Lernen verstehen →Binnendifferenzierung
Drei Schwierigkeitsstufen, verschiedene Sozialformen und individuelle Lernziele auf einer Karte für differenzierten Unterricht.
Alle Funktionen →Kontext
Traditionelle Ansätze
Kompetenzraster
Ein tabellarisches System, das Kompetenzen und deren Erreichungsgrad abbildet. Miralearn ersetzt abstrakte Raster durch themenbasierte Lernlandkarten, weil Kinder nicht in Kompetenzkategorien denken, sondern in Themen und Geschichten.
Was Miralearn anders macht →